Dolmetscher als Beruf

Dolmetscher sind überall auf der Welt zu finden und stehen im Dienste der Kommunikation.

Dabei gibt es verschiedene Arten des Dolmetschens, so das Flüster-, das Simultan-, das Verhandlungs- oder das Konsekutivdolmetschen.

Es wird bei Verhandlungen und Geschäftsgesprächen, bei Meetings, im Fernsehen, bei internationalen Behörden und Organisationen sowie in Gerichtsälen und in Wirtschaftsunternehmen übersetzt.

Die Welt der Dolmetscher ist groß und die Einsatzgebiete mehr als vielseitig.

Es geht beim Dolmetschen darum, dass das gesprochene Wort so genau wie möglich in die andere Sprache übertragen wird.

Beruf als DolmetscherDabei kommt es darauf an, dass auch die fachlichen Details nicht vergessen werden und dass die sprachlichen Nuancen zur Geltung kommen.

Vielen Dolmetschern geht es aber nicht nur darum, die Sprache genau zu übersetzen, sondern auch darum, den Redner als Persönlichkeit darzustellen.

Denn dessen Wirkung ist nun einmal nicht nur aufgrund des Äußeren auszumachen, sondern er wirkt auch durch seine Worte.

Der Dolmetscher ist also nicht nur ein Vermittler der Sprache, sondern auch der Kulturen.

Das macht aber auch klar, wie viel Arbeit in dem Beruf steckt, denn es ist nicht mit der eigentlichen Übersetzung zum Beispiel während einer Veranstaltung getan.

Wichtig ist auch, dass eine ausreichende Vorbereitung eingeplant wird.

Der Informationsfluss kann bei einem Vortrag oder einer Podiumssitzung enorm sein, was wiederum bedeutet, dass der Stress für den Dolmetscher nicht gerade gering ist. Er lässt dem Redner meist einige Sekunden Vorsprung und beginnt dann mit der Übersetzung, die über Mikrofon und Kopfhörer an die Teilnehmer weitergeleitet wird.




Dolmetscher müssen teamfähig sein

Dolmetscher arbeiten daher in der Regel im Team, so dass sie sich auch
abwechseln können.

Alle halbe Stunde wechseln sie dann, denn die Anforderungen sind hoch.

Wichtig ist für den Dolmetscher aber nicht nur das Wort, sondern auch die Mimik und Gestik des Redners.

Die nonverbale Kommunikation muss vom Dolmetscher ebenfalls beachtet werden.

Meist bleiben die Dolmetscher völlig im Hintergrund. Es gibt aber auch andere Einsätze, bei denen sie direkt ins Geschehen mit eingebunden sind. Das kann zum Beispiel bei Verhandlungen der Fall sein.

Hier kann es sein, dass konsekutiv gedolmetscht wird. Das heißt, der Dolmetscher übersetzt erst nach einem Redeblock von rund fünfzehn bis zwanzig Minuten, dann aber als Block.

Dolmetscher investieren sehr viel Zeit in die Vorbereitung auf ihren nächsten Einsatz.

Sie lesen Fachartikel und Berichte, lernen Vokabellisten und erstellen solche.

Diese müssen bei dem Einsatz parat sein. Auch die Reden und Präsentationen gehören zur Vor- und Nachbereitung dazu. Rund zwei Tage müssen für die Vor- und Nachbereitung eingeplant werden.