Literaturübersetzer

Deutschland gilt bereits seit der Zeit Goethes als Übersetzerland – was durchaus positiv ist.

Denn ohne die Literaturübersetzer würde ein großer Teil der Weltliteratur ungelesen bleiben und nur den wenigen Menschen zugänglich sein, die über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen.

Inzwischen gehört aber fast jedes zweite Buch, das in der Belletristik zu finden ist, zu den übersetzten Werken.

Als Freiberufler gibt es keine geregelten Arbeitszeiten, was ja noch durchaus als gut zu betrachten ist.

Damit verbunden sind allerdings auch die Einkünfte, die eben nicht geregelt sind. So kann es Monate geben, in denen gar kein Auftrag ansteht. Es gibt keine soziale Absicherung und die Honorare fallen recht spärlich aus.

Allerdings ist der Beruf des Literaturübersetzers zwar schön und mit einer ungeheuren Erweiterung des eigenen Horizonts verbunden, allerdings ist er rein nüchtern betrachtet nicht unbedingt erstrebenswert.

Hinzu kommen mangelnde Anerkennung und im schlimmsten Falle noch eine schlechte Kritik für die Übersetzung.

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In puncto Honorar hat sich in den letzten Jahren allerdings etwas getan und so ist es heute üblich, ab einer bestimmten Auflagezahl des verlegten Werkes den Übersetzer prozentual an den Einnahmen zu beteiligen.

So fließt wenigstens noch ein bisschen Geld, wenn schon das Honorar so niedrig ausfällt.

Dennoch kann der Beruf des Literaturübersetzers ein erstrebenswerter Beruf sein, der eben nicht nur durch die schlechten Arbeitsbedingungen bekannt ist, sondern der durchaus erfüllend sein kann.

Wenn der Beruf nicht als Mittel zum Gelderwerb gesehen wird, sondern als
Berufung, dann ist er für viele Menschen ein Traumberuf.

Literaturübersetzer übertragen belletristische Werke in ihre Muttersprache

In erster Linie überträgt der Literaturübersetzer belletristische Werke in eine andere Sprache.

Dabei wird hauptsächlich aus der Fremdsprache in die eigene Muttersprache übersetzt.

Der Charakter eines Textes muss bei der Übersetzung erhalten bleiben, daher wird nicht nur der Text übertragen, sondern auch der Stil, den der Autor gezeigt hat.

Der Text muss so übersetzt werden, dass er sich auch nach der Übersetzung an die gleiche Zielgruppe richtet, für die er eigentlich gedacht war.

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Die Sprache des Autors muss der Literaturübersetzer berücksichtigen

Zwischen den Eigenarten der Sprache und denen des Autors muss also unterschieden werden.

In gewissen Genres ist ein bestimmter Jargon üblich, den muss der Übersetzer beherrschen.

So kommt es, dass sich viele Literaturübersetzer im Laufe der Zeit auf ein oder wenige Genres spezialisieren.

Schwierig kann es sein, wenn der Literaturübersetzer Fachbegriffe übertragen muss oder wenn es um bestimmte Bezeichnungen geht, die heute so in der Sprache nicht mehr geläufig sind.

Daher gehört auch die Recherche zu den Dingen, die ein Literaturübersetzer bei seiner Arbeit alltäglich erledigen muss.

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